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Behandlungsoptionen und Therapiemöglichkeiten

Der Zustand des Patienten wird besser nach der ersten Behandlung mit einem Aqualizer

Eine deutliche Schmerzlinderung ist immer ein eindeutiges Zeichen, dass der Aqualizer die verspannte und schmerzhafte habituelle Okklusion neutralisiert. Die neue, mit Hilfe des Aqualizers gefundene Position des UK, sollte somit für eine anschließende Therapie mit einbezogen werden.

Der Zustand des Patienten wird „nicht" besser nach der ersten Behandlung mit einem Aqualizer

Weisen Sie Ihren Patienten an, den Aqualizer für die nächsten 48 Stunden zu tragen. Während der Mahlzeiten oder täglichen Zahnpflege wird der Aqualizer nicht getragen. Nach dieser Zeitspanne untersuchen Sie Ihren Patienten erneut. Falls der Zustand des Patienten sich verbessert hat, kann eine Änderung der Okklusion unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren langfristig einen Behandlungserfolg garantieren. Geeignete und bewährte Therapien sind feste Aufbiss-Schienen. Auch physiotherapeutische und ostheopati-sche Behandlungen können ein wichtiges Element in einer ganzheitlichen Behandlung sein.

Bei Patienten, die keine Verbesserung Ihrer Symptome verspüren, ist auch vorerst keine Änderung der Okklusion sinnvoll. Die Ursachen für diese Erkrankung ist bei diesen Patienten eher im Kiefergelenk (Arthrose) oder auch im HWS Bereich zu suchen. Eine Behandlung dieser Patienten mit einer Aufbissschiene wird nicht zur Verbesserung des Zustandes beitragen. Vorteil für den Behandler ist, dass er schon bei der ersten Behandlung mit dem Aqualizer die Patienten differenzieren und somit auch Fehlbehandlungen vermeiden kann.

Mögliche Therapien

I. Temporäre Schiene zur Schmerzlinderung und Entspannung

II. Neuromuskuläres Bissregistrat und Herstellung einer festen Schiene an. (siehe Kapitel Neuromuskuläres Bissregistrat).

III. Ermitteln der neuromuskuläre Position mit einem Aqualizers und Prüfen der Okklusion

IV. Biofeedback - Methode für Bruxer und Presser

Therapie-Option I: Temporäre Schiene zur Schmerzlinderung und Entspannung

Zur Linderung der akuten Symptome sollte der Aqualizer max. 8 Stunden pro Tag getragen werden. Für die meisten Patienten ist das ausreichend. Bei Patienten mit starken Schmerzen oder chronischen Beschwer-den kann der Aqualizer auch während der ersten 1-2 Tage dauerhaft getragen werden.

Therapie-Option II: (siehe Kapitel Neuromuskuläres Bissregistrat)

Therapie-Option III: Ermitteln der neuromuskuläre Position mit einem Aqualizer und Prüfen der Okklusion

Überprüfen Sie die Okklusion des Patienten mit Bausch Artikulationspapieren mit progressiver Farbtönung oder mit Bausch Folie. Die gefundenen Frühkontakte können anschließend gezielt eingeschliffen werden. Bei Patienten, die bereits sehr stark abradierte Zähne haben, sollte ein weiteres Einschleifen überdacht werden. Okklusions Veränderungen sind grundsätzlich additiv und subtraktiv. Daher sollte vor einer jeden Veränderung der Okklusion vorher eine sorgfältige Modell-Analyse vorausgehen.

Therapie-Option III: Biofeedback - Methode für Bruxer und Presser

Starke Bruxer oder Presser sollten den Aqualizer nur in Kombination mit einem Biofeedback-Gerät verwenden. Mit Hilfe eines solchen Gerätes kann man die parafunktionellen Gewohnheiten (Pressen, Knirschen) des Patienten gezielt beeinflussen und kontrollieren. Falls ein Aqualizer von einem Patienten innerhalb
weniger Stunden oder in 1-2 Tagen durchgebissen wird, ist dieser Patient immer ein parafunktioneller Bruxer oder Presser. Diese Presser/Bruxer entwickeln sehr hohe Kaukräfte, für die der Aqualizer nicht ausgelegt ist. Bei diesen Patienten ist eine feste Schiene wesentlich sinnvoller. Setzen Sie Ihrem Patienten einen Aqualizer ein und weisen ihn an, mit möglichst wenig Kraft auf den Aqualizer zu beißen. Fragen Sie Ihren Patienten, ob er einen Unterschied beim Zubeißen spürt. Fast jeder Patient wird diese Frage mit Ja beantworten. Weisen Sie Ihren Patienten an, sich das neue Gefühl beim Zubeißen auf den Aqualizer einzuprägen und sich seiner neuen Position des Unterkiefers bewusst zu werden. Mit Hilfe der Autosuggestion soll sich der Patient diese Position einprägen. Sobald er diese Position eingenommen hat und versucht zu pressen, soll er versuchen, diese Reaktion zu unterbinden. Auch während des Schlafens sollte der Patient diese Reaktion verinnerlichen. Die meisten Patienten, die mit Hilfe dieser Methode und Biofeedback den Aqualizer angewendet haben, konnten die Lebensdauer eines Aqualizers deutlich verlängert.

Langfristiger Gebrauch eines Aqualizers

Der Aqualizer ist keine Dauerschiene !

Soll der Aqualizer über einen längeren Zeitraum getragen werde, sollte das vorher mit dem Behandler abge-stimmt werden. Elongation an den Zähnen wurden auch bei einer längeren Tragedauer bisher nicht beo-bachtet, kann aber auch nicht im Einzelfall ausgeschlossen werden. Für eine längerfristige Tragedauer
sollte in der Regel eine individuelle feste Schiene angefertigt werden. Bei akuten Schmerzzuständen kann der Patient den Aqualizer anwenden oder auch präventiv bei Anzeichen einer Schmerzattacke. Der Aqualizer sollte für mindestens 20 Minuten getragen werden oder solange bis die Schmerzen deutlich gelindert sind. Danach sollte der Aqualizer nochmals für mindestens 20 Minuten getragen werden, um eine ausreichende Entspannung zu erzielen.
Der Aqualizer kann auch nachts während des Schlafens getragen werden.

Schienentherapie

Zur Behandlung von CMD Patienten werden unterschiedliche Schienen-Typen verwendet.

• Okklusionsschienen          
• Relaxationsschienen
• Stabilisierungsschienen      
• Dekompressionsschienen
• Repositionsschienen        
• Vertikalisationsschienen

Einige dieser Schienen müssen adjustiert werden. Der Vorteil der Schiene ist, dass okklusale Korrekturen auf der Schiene durchgeführt werden können, ohne irrevesible Schäden an den natürlichen Zähnen des Patienten zu verursachen.

Daher ist die Schienentherapie ein wesentlicher Bestandteil bei der Behandlung von CMD Patienten. Der Aqualizer kann eine Schienentherapie bei myogenen Beschwerden sinnvoll ergänzen.

therapieformen mit dem aqualizer

Chirurgische Therapie

Der Aqualizer sollte bei der chirurgischen Therapie als Diagnose-Hilfsmittel und gleichzeitig als Rehabilitationshilfe nach dem Eingriff verwendet werden. Nach Kiefergelenksoperationen lassen manche Chirurgen ihre Patienten während der Heilungsperiode prophylaktisch einen Aqualizer tragen. Der Aqualizer entspannt und entkrampft die Muskulatur und fördert somit den Heilungsprozess. Dem Patienten werden hierbei auch post-operative Schmerzen erspart. Der Aqualizer kann auch darüber Aufschluss geben, ob das Krankheitsbild durch ein neuromuskuläres/okklusales Problem oder ein arthrogenes Problem verursacht wird. Bei neuromuskulär gestörten Patienten ist kein chirurgischer Eingriff erforderlich. Liegt tatsächlich ein arthrogenes Problem vor, das nur durch einen chirurgischen Eingriff korrigiert werden kann, sollte der Aqualizer als Teil der vorbereitenden Operationsplanung verwendet werden. Die Muskulatur des Patienten wird durch den Aqualizer vor einem Eingriff positiv beeinflusst, das heißt, sie wird entkrampft und entspannt.

Kieferorthopädie

Bei kieferorthopädischen Eingriffen wird immer die Okklusion des Patienten in Statik und Dynamik geändert. Dadurch kann es zu entsprechenden Kompensationsmechanismen kommen. Werden die beteiligten Strukturen durch die muskulären Ausweichbewegungen überbelastet, kann daraus eine CMD entstehen. Der Aqualizer ist daher optimal geeignet, den statischen Einfluss einer neuen Okklusion durch eine veränderte Zahnstellung zu kompensieren. Aqualizer können zusammen mit Brackets getragen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Brackets labial oder lingual befestigt werden. Für Kinder und Jugendliche sowie für Patienten mit einem kleinen Kiefer gibt es Mini-Aqualizer. Kinder ab einem Alter von 6 Jahren können diese Aqualizer verwenden.

Interdisziplinäre Diagnose und Therapie mit dem Aqualizer

Das stomathognathe System besteht aus Hartgewebe (Knochen, Zähnen) und Weichgewebe (Muskeln, Nerven, Gelenken). Alle Funktionen werden über einen komplexen Bewegungsablauf neurologisch gesteuert. Bei chronischen CMD Symptomen können alle Strukturen davon betroffen sein. Auch die Körperstatik und Körperhaltung des Patienten kann einen erheblichen Einfluss auf das stomatognathe System haben. Psychosomatische Störungen können sich ebenfalls auf das stomatognathe System auswirken. Eine ganzheitliche Untersuchung mit entsprechenden Techniken aus anderen Disziplinen sind heute ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Therapie. Bewährt sind auch manualtherapeutische Untersuchungen und Übungen aus der Physiotherapie, der Osteopathie und der Craniosacral Therapie.

Auch Techniken aus der Kinesiologie können für den Behandler sehr aufschlussreich sein. Dabei ist immer eine ganzheitliche Anamnese sinnvoll. Das Ziel einer physiotherapeutischen Behandlung ist primär die Schmerzreduktion und die Funktionsverbesserung im stomathognathen System. Durch entsprechende Techniken aus diesen Disziplinen kann der Patient entsprechend muskulär entspannt werden. Diese Therapie ist sinnvoll als Vorbereitung für ein anschließendes Zentrikregistrat. Nachdem der Patient vom Physiotherapeuten oder Osteopathen entsprechend vorbehandelt worden ist, wird dieser Zustand anschließend mit einem Aqualizer stabilisiert. Danach begibt sich der Patient sofort zu seinem Zahnarzt, um diese Position zu registrieren.

Auch als Vorbereitung auf eine physiotherapeutische Behandlung ist der Aqualizer hilfreich. Die physiotherapeutische Behandlung kann wesentlich effektiver und einfacher gestaltet werden, wenn der Patient vor der Behandlung für ca. 20-30 min einen Aqualizer trägt. Die bereits entspannte Muskulatur erleichtert die Behandlung wesentlich.

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